Interview mit PDL Tanja Bickenbach
Shownotes
Wie fühlt sich Führung in der Pflege wirklich an?
In dieser Interviewfolge spreche ich mit Pflegedienstleitung Tanja Bickenbach über die Herausforderungen, Chancen und Erfahrungen aus ihrem Führungsalltag.
Gemeinsam werfen wir einen Blick hinter die Kulissen einer modernen Pflegedienstleitung. Es geht nicht um theoretische Modelle, sondern um die Realität: Entscheidungen treffen, Mitarbeitende führen, schwierige Situationen meistern und dabei Mensch bleiben.
Freue dich auf ein ehrliches Gespräch voller Erfahrungen, persönlicher Einblicke und wertvoller Impulse für deinen eigenen Führungsalltag.
Transkript anzeigen
00:00:03: Die Pflegedienstleitung Der Podcast für alle, die in der Pflege führen.
00:00:08: Du trägst jeden Tag so viel Verantwortung, löst Probleme und bist für alle anderen da – aber mit wem redest du wirklich darüber?
00:00:17: Diese Frage ist der Grund warum es diesen Podcast gibt!
00:00:22: Ein Podcast von und mit Dr.
00:00:24: Martin Witzschir.
00:00:25: Ja, hallo und herzlich willkommen zum Podcast die Pflegedienstleitung!
00:00:29: Und das Schöne ist ja – und das habe ich auch schon in einem ganz Podcast versprochen – ich hatte immer wieder liebe Menschen im Podcast einladen, die schon viel Erfahrung haben oder auch die noch gar keine Erfahrungen haben oder wenig.
00:00:44: Das wunderbare, die Liebe.
00:00:46: Kanja Bickenbach über der Caritas im Norden arbeitet Hier zu Gast, liebe Tanja.
00:00:52: Stell dir vielleicht unseren Zuhörmer am besten vor!
00:00:54: Ja hallo Martin.
00:00:55: schön dass ich da sein darf.
00:00:57: mein Name ist Tanja Bickenbach.
00:00:59: Ich wohne in Kiel und bin jetzt seit fast zwei Jahren bei der Caritas im Norden.
00:01:06: als Pflegedienstleitung war davor schon einige Jahre in der Leitung unterwegs und arbeite aber schon in der Pflege seit dem ich siebzehnt bin.
00:01:16: Und wie alt bist du jetzt?
00:01:17: Also, wie viele Jahre ist das?
00:01:18: ...
00:01:19: Es werden bei zwanzig Jahren.
00:01:22: Bis seit zwanziger Jahren in der Pflege.
00:01:23: Richtig!
00:01:25: Wenn ich dich jetzt fragen darf so Ausschlag eben für dich damals zu sagen Ich gehe in die Pflege.
00:01:29: Das war ein unschöner Zufall.
00:01:33: Mein Großvater ist an Krebserkrank.
00:01:35: als ich fünfzehn war und mit sechzehn habe ich dann freiwillig in den Herbstferien mal ein Praktikum gemacht, fand das total spannend und habe dann nach meinem Schulabschluss ein freiwilliges soziales Jahr gemacht.
00:01:52: Und dann die Ausbildung... Ja hier stehe ich jetzt.
00:01:55: Kannst du dich vielleicht noch erinnern an diese Situation wo du gesagt hast, dass will ich in Zukunft machen?
00:02:03: Gibt es diese eine oder mehrere Situationen?
00:02:05: Also
00:02:05: das war dieses Praktikum in den herbstferieren!
00:02:08: Es hat mir Spaß gemacht zu sehen wie man dem Leuten was Gutes tun kann, wie man sie unterstützen kann ihren Tag selbst oder möglichst selbstständig zu gestalten.
00:02:20: Das war das, wo ich gesagt habe, dass möchte ich machen.
00:02:22: Also da warst du irgendwie wahrscheinlich so selbst...das erfüllt mich, ne?
00:02:26: Da bin ich in Kontakt mit meinen Talenten und da kann ich zum Wohle anderer etwas tun.
00:02:29: Das ist ja so, Leute sagen, das spürt sich auch bei dir, dass du deinen Job beherzt machst.
00:02:34: Wir kennen uns ja jetzt auch schon ein paar Jahre, weil du warst ja mal Die Caritas im Nord macht das für ihre PDLs, ein achtjähriges Führungsprogramm.
00:02:44: Was würdest du so sagen?
00:02:45: Hat dir das für deine jetzige Tätigkeit gebracht?
00:02:49: Das hat mir eine ganze Menge gebracht weil dieses ganze Thema Führung von Menschen in keiner Ausbildung vermittelt wird.
00:02:57: Das sind Sachen die man sich irgendwo abschaut, die man selber ausdenkt oder meint man macht das Beste daraus aber was wirklich fundiert ist bekommt man nirgends mit.
00:03:08: Von daher war das ein ganz großes Kino, dass die Caritas gesagt hat.
00:03:12: Das wollen wir für unsere Führungskräfte.
00:03:14: Ja cool!
00:03:15: Was war denn wenn man zurückblick ausschlaggeben finde ich überhaupt Führungen zu übernehmen?
00:03:20: Wir haben ja einmal was so attraktiv Pflege und das war so Attraktivführung.
00:03:23: Ich will PDL werden.
00:03:26: In meinem Vorstellungsgespräch für meine Ausbildung fragte mich der damalige Heimleiter wo ich mich in zehn Jahren sehe.
00:03:34: Ich habe damals noch auf Spaß gesagt, ich seh ja an ihrem Stuhl.
00:03:39: Und irgendwann als ich dann schon in der ambulanten Pflege war, sagte meine damalige Chefin du wir wollen einen Standort eröffnen und wir brauchen da jemanden?
00:03:50: Ich kann mir das bei dir vorstellen!
00:03:53: Okay, dann mache ich das.
00:03:55: Du konntest
00:03:56: es mir auch vorstellen.
00:03:57: Also du bist für die Zuhörer in der Ambulantenpflege.
00:04:00: hast du auch schon mal stationär gemacht oder...
00:04:02: Ich habe meine Ausbildung stationär gemacht und danach noch sechs Monate.
00:04:07: Also ich bin jetzt seit zwölf Jahren in der ambulanten Fliege unterwegs.
00:04:10: Das hast du, kennst beide Welten?
00:04:12: Ja.
00:04:12: Ja ist ja schön!
00:04:14: Wenn Du mal so zurückdenkst, ne?
00:04:16: Zwanzig Jahre und jetzt PDL-Führung... ...ich frag das gerne so was hättest Du gern früher gewusst wenn es um das Thema Führung, Pflegedienst, Leitung oder Leitung?
00:04:28: Was hätt' Du gern vorher gewusst?
00:04:29: ...
00:04:31: am wenigsten, um das Organisatorische geht.
00:04:34: Sondern am meisten um die Menschen... ...um die Mitarbeiter, um die Kollegen und um die Kunden.
00:04:41: Und wer du jetzt der... ...der zwanzig oder fünfzwanziger Jungen oder wie alt du warst als Führung,... ...wenn du da noch mal hingegen könntest?
00:04:50: Was würdest du dazu rufen?
00:04:53: Pass auf die Menschen auf!
00:04:55: Achte auf die Menschen!
00:04:56: Das habe ich ja im Anfang... ein bisschen vernachlässigt.
00:05:00: Also ich bin in diesem Betrieb damals von der Kollegin zur Vorgesetzten geworden und habe genau diesen Part nicht wichtig genug genommen, das hat am Anfang zu vielen Reibereien geführt.
00:05:12: Ist es weil du zu lieb sein wolltest oder weil dich immer noch... Du bist ja die Tanja und jetzt bist du meine Chefin.
00:05:19: und haben die das nicht akzeptiert?
00:05:21: Die haben mich nicht als Vorgesetzte akzeptieren, weil ich die ersten Monate eben auch in diesem laufenden Betrieb war bevor Zweigstelle gegangen.
00:05:30: Okay, das heißt es gibt ja bei der Bundeswehr zum Beispiel ist so du darfst dort nicht Chef werden wo du mal früher ausgebildet wurde oder wo du vorher gearbeitet hast.
00:05:39: jetzt ist ja die Frage aber wir haben das ja in der Pflege nicht.
00:05:43: Was würdest du sagen hättest du früher machen sollen und dann jetzt da zu sein wo du ja bist?
00:05:49: Wir kennen uns ja schon ein bisschen, das kenne ich auch an deiner Führungshaltung.
00:05:53: Man muss die Leute abholen und mitnehmen.
00:05:55: Und nicht sagen, das ist jetzt so und so wird es ab sofort gehandhabt.
00:06:00: Das funktioniert nicht!
00:06:01: Und das habe ich lange Zeit nicht für wichtig genommen.
00:06:06: Wir haben ja eine Ausbildung.
00:06:07: mal gesagt hinzugehen zu sagen du, ich sage das als Tanya oder ich sag das jetzt als Leitung... Ist das etwas was hilft?
00:06:14: Ja
00:06:14: absolut Es gibt immer wieder Dinge wo ich nicht die Vorgesetzte bin Wo wir draußen bei der Zigarette zusammenstehen.
00:06:22: Aber dann gibt es eben Momente, wo ich als Chefin auftreten muss.
00:06:27: Und das sage ich dann auch ganz bewusst.
00:06:29: Ich sag' das aus der Rolle?
00:06:30: Also du hast es gelernt, hast es ausprobiert und sagst... ...das gebe ich hier schon mal im Podcast weiter.
00:06:34: alle die zuhören.
00:06:35: Richtig!
00:06:36: Argument oder kommuniziert aus der Role.
00:06:38: Das ist doch keine Entscheidung gegen dich und im Sinne des Sachen.
00:06:41: Hast Du das auch mal ausprobieren, so zu kommunizieren?
00:06:44: Das ist ein Jein.
00:06:46: Mein Versuch war eher Es geht nicht gegen dich als Person, sondern gegen dein Verhalten.
00:06:53: Okay
00:06:53: also Personen und Sache trennen?
00:06:55: Richtig
00:06:55: das ist ganz wichtig weil wir alle wenn wir Kritik hören wir gehen sofort in den Abwehrmodus Und da eben vorher schon einzugreifen und zu sagen stopp dass du als person bist okay aber dein verhalten gerade nicht.
00:07:14: Also Person und Sache trennen haben wir gesagt, dann kann ich über Verhalten reden.
00:07:17: Aber meist Menschen leiden herunter bei einem Feedback-Kritik, dass sie sich dann abgewertet fühlen als Mensch.
00:07:23: Das kennen wir aus der Schulzeit
00:07:24: natürlich.
00:07:28: Ich habe mir hier so paar Sachen aufschrieben, weil ich sage das interessiert sicherlich die zu Hörer.
00:07:34: Hier steht so eine Frage, die heißt was war für dich die erst sag mal schlimmste oder peinlichste oder unangenehnte Führungsentscheidung?
00:07:42: Die du bisher treffen musstest?
00:07:44: Wir alle, die wir in der Pflege arbeiten haben irgendwo dieses kleine Helfer-Syndrom.
00:07:49: Wir wollen es allen recht machen und das kann man nicht immer.
00:07:53: Man muss manchmal Dienste so besetzen dass es vielen nicht gefällt und das auszuhalten wenn dagegen wind kommt Das kann viel mit der eigenen Persönlichkeit machen Wenn man plötzlich die Blöde ist Und das muss man aushalten können.
00:08:11: Also die Leute sagen gewiss die blöde Es recht zu machen, jeder Mann ist eine Kunst, die niemand kann.
00:08:17: Ich glaube das sollten sich jede PDL irgendwie wenn sie den Monatsplan macht.
00:08:21: aber das ist ja genau... es gibt einen Anteil in mehr.
00:08:24: also der ja sagt du musst allen Recht machen aber der weiß halt nicht dass ich mittlerweile halt thirty-fünf und PDL bin.
00:08:31: Genau das vergisst man manchmal.
00:08:32: jetzt muss man sich jeden Tag wieder vor Augen halten.
00:08:37: Wie schützt du dich dann, wenn du ja weißt dass die dich nicht mögen oder du mal nein sagen musst?
00:08:44: Auch ich weiß dann eben es geht nicht gegen mich als Person sondern gegen meinen Verhalten beziehungsweise meine Entscheidung in dem Moment.
00:08:52: Auch das ist ein Prozess!
00:08:53: Das wissen viele am Anfang eben nicht weil man das in keiner Ausbildung beigebracht bekommt.
00:09:01: Gibt's jetzt Leute, die dir Feedback geben?
00:09:04: Ja wobei das in der Regel dass negativ ist, was geblöht läuft.
00:09:09: Also das ist mimimi?
00:09:11: Genau!
00:09:12: Das ist das von den Kollegen und den Mitarbeitern.
00:09:14: Das ist in der Regel das mimimi Und ich bin kein Typ, der viel positives Feedback braucht.
00:09:24: Ich kann eher mit den Sachen umgehen, die nicht so gut laufen weil ich dann weiß wo ich ansetzen kann.
00:09:28: Danke für dir netten Hinweis.
00:09:30: dafür mache ich hier meinen Job genau auf Augenhöhe.
00:09:34: So habe ich ja kennengelernt also geradeaus.
00:09:37: Ich glaube, das ist ja auch berechenbar.
00:09:38: Bei dir weiß man, warum er dran ist?
00:09:39: Ja!
00:09:40: Wir brauchen hier keinen Schmurreden.
00:09:42: Genau.
00:09:45: Denn du abends in der Pflege und es gibt sehr unterschiedliche Sichtweise bei Mitarbeitenden.
00:09:50: Das reicht und du sagst ne, das reicht eben nicht.
00:09:54: Was verstehst Du denn unter gute Pflege?
00:09:57: Und in welchen Bereichen musst Du dafür aber zu kämpfen?
00:10:02: Es... gute Pflege heißt, der Zuflegende ist zufrieden.
00:10:07: Das muss nicht immer die Leistung sein, die geplant ist sondern die Leistungen, die derjenige in dem Moment braucht.
00:10:14: das heißt es kann auch mal sein dass die Dusche dann ausfällt weil er gerade aus irgendeiner Situation heraus ein Gespräch benötigt und dann erhält er dieses Gespräch.
00:10:26: Zu dem anderen Punkt gewisse Regeln und Grundsätze, die müssen wir einhalten.
00:10:31: Also rechtliche Grundlagen um die wir nicht drum herumkommen Und da lege ich auch viel Wert drauf dass die eingehalten werden weil das sachen sind Die können wir nicht von abweichen.
00:10:43: also das heißt es gibt Dinge Da diskutieren wir nicht ob sondern nur wie
00:10:47: genau
00:10:47: und dass das die Leute wissen.
00:10:49: zu unterscheiden
00:10:51: Das ist mein Job den das zu erzählen Das sind in der Regel meine eigenen Vorstellungen.
00:10:57: Aber ich bin jemand, wir setzen uns oft zusammen und suchen gemeinsame Entscheidungen.
00:11:05: Damit jeder sich eben mit Einbezogen fühlt.
00:11:08: Ja Tanja wenn du mal uns sagen könntest was ist so dein Erfolgsgeheimnis?
00:11:17: Das wird das miteinander teilen dass ihr sehen uns weg von dem Podcast.
00:11:20: Wir machen ja dann auch irgendwann einmal den PDL-Stammtisch Also die Community, dir das dann alle für zehn Tage so.
00:11:27: Und da wollen wir genau das machen, dass wir uns dann live sehen und einmal so Themen besprechen, Erfolgsgeheimnisse auszusehen.
00:11:33: Was würdest du sagen?
00:11:34: So sind drei Erfolgs-Geheimnisse, die du vielleicht auch entdeckt hast oder ein Buch gelesen oder in unseren Ausbildungen.
00:11:40: also was magst du mit deinen Kolleginnen und Kollegen teilen?
00:11:44: Das Wichtigste ist Kommunikation auf Augenhöhe!
00:11:48: Wir sind ein Team und erzähle ich mich trotz der vorgesetzten Position immer noch mit zu, deswegen wir kommunizieren zusammen, betreffen Entscheidungen zusammen.
00:12:00: Gleichzeitig habe ich auch eine sehr transparente Kommunikation.
00:12:04: Wenn es um Entscheidungen geht die ich jetzt so treffe und das ist dann so weil es so ist, dann erkläre ich trotzdem warum das verstanden wird.
00:12:14: Also es gibt Dinge die können wir gemeinsam.
00:12:17: da gibt's Dinge die ich entscheide aber der ist das Wichtige.
00:12:20: Das Weihl sagt mir auch, warum?
00:12:22: Weil dann nehmen die Leute an.
00:12:24: Das läuft auf der Unterbußung eben.
00:12:25: Jetzt haben wir Forscher rausgefunden.
00:12:27: Ohne das Weihlt wird es schwer, weil dem Menschen Sinn da sehen kann, dass wir so ein zweiter Volksbeheimnis...
00:12:32: Und jeder soll mitentscheiden können!
00:12:35: Jeder wird mit einbezogen.
00:12:39: Betroffene zu beteiligten.
00:12:41: Ja, das kann man gut sagen.
00:12:44: Das sind die wichtigsten Dinge.
00:12:46: Wir müssen alle gemeinsam an einem Strang ziehen, miteinander und nicht gegeneinander.
00:12:51: Jetzt habe ich noch so eine ganz praktische Frage, weil das ja in gar allen Seminaren immer wieder kommt... Wie handhabst du das?
00:12:59: Wenn du März, dann meldet sich einer krank, aber du weißt es irgendwie der ist nicht krank.
00:13:04: Manchmal sieht man auch im Bot-Self-Statich Ich bin auf dem Oktoberfest oder auf dem Schützenfest.
00:13:10: Wie gehst Du damit um?
00:13:11: was hast du dafür Erfahrungen gemacht?
00:13:14: Versuche herauszufinden, warum derjenige das tut.
00:13:19: Die wenigsten tun das aus böser Absicht sondern weil es dahinter irgendein Problem gibt.
00:13:25: ein großes Stichwort dabei ist Empathie.
00:13:27: also Warum handelt er so wie er handelt?
00:13:29: und dass versuche ich zu ergründen und da anzusetzen.
00:13:33: Und das ist ja in vielen Fällen wenn wir so herausgefunden haben dieses Thema.
00:13:36: Ich fühle mich ungerecht behandelt.
00:13:37: und wenn du mich ungerecht behandelst Du hast mich aus dem Runner geholt und die darf machen was ihr will und dann jetzt zeige ich dir mal
00:13:43: Genau, aber mir zeigen sie damit am wenigsten.
00:13:45: Sondern den Kollegen und auch das wird dann thematisiert.
00:13:49: Das heißt du machst in der nächsten Teambesprechung kriegt ihr jene gemalt die Emotionen auch klar auf dem Tisch?
00:13:54: Das machst Du mit uns wenn Du das tust.
00:13:57: Was ist der Effekt was merkst Du denn?
00:14:00: In der Regel denken die Leute darüber nach dass sie mir damit nicht schaden sondern eben allen Kollegen Und mit guter Teamführung entstehen solche Situationen noch eher selten.
00:14:17: Weil wir vorher darüber reden, bevor es zu dieser Situation kommt und auch dann transparente Kommunikation?
00:14:24: Nein!
00:14:24: Da kann ich dir keinen Wunsch freigeben, weil...
00:14:30: Dieses Thema Stressbelastung.
00:14:34: Das sind so zwei Themen die ich gerne noch hätte.
00:14:36: So Stressumgang mit Stress.
00:14:38: und das zweite ist wenn man gerade aus dieser Sandwich für Kollegen jetzt Chef hättest du da auch noch so zwei gute Tipps für uns, für die Zuhörer.
00:14:49: Wie machst du das?
00:14:49: Wie schaffst du so einen Ausgleich?
00:14:51: Wie Schaffst Du auch mal Nein zu sagen und dann ist es gut?
00:14:55: Ich persönlich würde nicht wieder von der Kollegin zur Vorgesetzten werden wollen.
00:15:00: Das war nicht mein Weg.
00:15:02: Es hat mich sehr viel Kraft gekostet Und es war gut dass ich in diese neu gegründete Zweigstelle gegangen bin.
00:15:11: Was war die zweite Frage?
00:15:12: Stress!
00:15:15: Ich bin schon immer ein Arbeitstier gewesen.
00:15:18: Ich arbeite gerne und ich arbeite gern viel.
00:15:21: Ich habe aber dann privat den Ausgleich, kann mir da mein Akku wieder aufladen.
00:15:26: Sei es im Garten, sei es durch irgendwelche Unternehmungen.
00:15:30: dieses Gleichgewicht ist für mich sehr wichtig.
00:15:34: Okay das heißt wenn man eine intakte Partnerschaft hat und auch seinen Umfeld
00:15:38: genau
00:15:39: und dann sagt er mir eine mittlerweile schaffe ich Sandy dann auch mal auszulassen weil es intern geregelt ist?
00:15:46: Man merkt Die Welt geht nicht unter, wenn ich mal nicht ans Telefon gehe.
00:15:51: Ich bin ganz lange nicht in die Sauna gegangen, weil da konnte ich ja kein Handy
00:15:55: mitnehmen.".
00:15:56: Und dann habe ich es das erste Mal gemacht und hab danach auf mein Handy geguckt und war fast traurig...
00:16:01: Hast du in der Sauna oder
00:16:03: in der Umkleide gelassen?
00:16:06: ...und war fast Traurig, dass danach kein verpasster Anruf da drauf war!
00:16:12: Okay.
00:16:12: Und hab dann gemerkt, okay, die Welt geht niet unter,
00:16:17: Also das wäre so, wir kommen jetzt an den Schluss vom Podcast.
00:16:22: Weil von der Zeit her hört man, dass war ein Weg zur Arbeit.
00:16:26: Was wär's so, wenn du nur eine Sache den Zuhörern und zuhören zurechst?
00:16:33: So ganz am Schluss...
00:16:36: Jeder ist für sich selbst verantwortlich am Ende des Tages und nicht ich.
00:16:40: Also das heißt was auf dich zukommt, das kannst du nicht entscheiden aber wie du damit umgehst.
00:16:46: Das liegt an dir.
00:16:48: Denk immer dran, es kommt keiner um dich zu retten, habe ich mal gesagt.
00:16:51: Du musst du selber, ne?
00:16:53: Du kümmert dich gut um dich selbst.
00:16:55: Das Thema ist natürlich... Wenn man gelernt hat, nur zu rettend zu helfen bleibt das, liebe deinen Nächsten wie dich selbst beim Selbst auch anfangen.
00:17:05: und dass wir so den Impuls auch in der Tanya.
00:17:07: ganz lieben dank, dass du dazu bereit warst.
00:17:09: Du bist ja hier in Köln gerade, wir haben uns hier getroffen.
00:17:13: Dass wir eben innehalten und gucken Sind dir das oder sind wir getrieben?
00:17:20: So gibt es eine emotionale Blockade, die uns davon erpält rein zu sagen.
00:17:24: Oder die uns einsam sein lässt weil wir führen und da wollen wir noch ganz viel Input geben.
00:17:30: deswegen danke.
00:17:30: du hast auch schon mal so ne Liste gesammelt von Themen wie dich und andere Kolleginnen interessieren Und genau diese Dinge werden wir weiter tragen.
00:17:39: und du darfst jetzt auch noch zur abschließend noch einen Wunsch Wir haben ja den Podcast und den YouTube Kanal.
00:17:45: Was wären da so Themen, wo du sagst bitte mach dazu Content?
00:17:49: Unbedingt nochmal dieses Thema wie kann ich zu Hause mal abschalten.
00:17:54: Wie kann nicht nur mein Handy ausschalten sondern auch meinen Kopf?
00:17:59: das ist ein ganz großes Thema.
00:18:01: und wie lerne ich dass ich nicht für das Glück der anderen verantwortlich bin.
00:18:06: It's up to you sagen die Amis.
00:18:08: Glück sich zu sein ist eine Entscheidung ... weil wir können die Sache so oder so interpretieren.
00:18:13: Das Schlimme ist, es war halt kein Schulfach... ... aber genau dafür machen wir unsere Arbeit.
00:18:16: und deswegen auch noch mal Danke für deine Bereitschaft!
00:18:19: Du hattest schon einen anstrengenden Tag heute hier hinter dir,... ...aber das war dir auch richtig.
00:18:23: Deswegen ganz lieben Dank nochmal.
00:18:25: Danke
00:18:25: dass ich dabei sein durfte?
00:18:26: Ja, und hier nochmal eine Runde zum Abschluss.
00:18:29: Wenn ihr auch mal Lust habt... ...hier Podcast Partner oder Sprecherin zu sein,... ...Jane, das geht doch online.
00:18:38: Klar, ich bin im Bundesgebiet schön unterwegs.
00:18:40: Da kann man es vor Ort treffen und ich glaube dieses Gespräch und so das erste Interview in diesem Podcast hat nochmal gezeigt wie wichtig ist Otton zu hören und von daher wünsche ich euch noch einen guten Tag egal wann ihr das hört.
00:18:54: vielleicht seid ihr auch zu Hause und hört's und bleibt besungen passt gut auf euch aus.
00:18:58: Euer Martin
00:19:02: Dies war eine weitere Episode vom Podcast.
00:19:05: die Pflegedienst Leitung Empfehle ihn gerne an Kolleginnen und Kollegen weiter, die sich über die Impulse freuen.
00:19:13: Wenn du möchtest, dass wir ein ganz bestimmtes Thema behandeln, lass es mich wissen!
00:19:20: Eine Mail reicht an martinatpflegedienstleitung.de.
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