Die Entscheidung liegt bei Dir
Shownotes
Jede Führung beginnt mit einer Entscheidung.
Jeden Tag triffst du als Pflegedienstleitung unzählige Entscheidungen – manche klein, manche mit weitreichenden Folgen. Doch oft sind es nicht die äußeren Umstände, die deinen Führungsalltag bestimmen, sondern die Entscheidungen, die du bewusst oder unbewusst triffst.
In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Führung immer bei dir selbst beginnt und wie du deine Entscheidungskraft stärkst – auch dann, wenn der Druck hoch ist, Erwartungen auf dich einwirken und es scheinbar keine perfekte Lösung gibt.
Denn eines ist sicher:
Nicht zu entscheiden ist ebenfalls eine Entscheidung.
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🎧 In dieser Episode erfährst du:
✅ Warum jede Führungskraft täglich hunderte Entscheidungen trifft.
✅ Weshalb Aufschieben häufig mehr Energie kostet als Entscheiden.
✅ Wie du auch unter Unsicherheit gute Entscheidungen treffen kannst.
✅ Warum Klarheit wichtiger ist als Perfektion.
✅ Wie du Verantwortung übernimmst, ohne die Last der ganzen Welt auf deinen Schultern zu tragen.
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💬 Diese Episode ist genau richtig für dich, wenn du …
- häufig zwischen unterschiedlichen Erwartungen stehst.
- Entscheidungen lange vor dir herschiebst.
- Angst hast, falsche Entscheidungen zu treffen.
- dich manchmal von Verantwortung erdrückt fühlst.
- als Führungskraft klarer und souveräner handeln möchtest.
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💡 Mein Impuls für dich
Du kannst nicht immer beeinflussen, was passiert. Aber du kannst jederzeit entscheiden, wie du darauf reagierst.
Führung beginnt nicht im Dienstplan. Sie beginnt in deinem Kopf.
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🔑 Die wichtigste Erkenntnis dieser Folge
Die Qualität deiner Entscheidungen bestimmt langfristig die Qualität deiner Führung.
Nicht jede Entscheidung wird perfekt sein.
Aber jede bewusste Entscheidung bringt dich näher an die Führungskraft, die du sein möchtest.
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Kennst du eine Pflegedienstleitung, die gerade vor einer schwierigen Entscheidung steht?
Dann teile diese Episode mit ihr.
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🎙️ Podcast:
Die Pflegedienstleitung
Mit Dr. Martin Wittschier
Führung beginnt immer bei dir selbst.
Transkript anzeigen
00:00:03: Die Pflegedienstleitung.
00:00:05: Der Podcast für alle, die in der Pflege führen.
00:00:08: Du trägst jeden Tag so viel Verantwortung, löst Probleme und bist für alle anderen da – aber mit wem redest du wirklich darüber?
00:00:17: Diese Frage ist der Grund warum es diesen Podcast gibt!
00:00:22: Ein Podcast von und mit Dr.
00:00:24: Martin Witzschir.
00:00:34: schon.
00:00:35: Das basiert letztendlich ja auf einem Zitat von Viktor Frankel, der auch sagte zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit der Entscheidung.
00:00:47: Und dieser Satz ist für mich mehr als ein schönes Zitat, er isst für mich Führungsprozip.
00:00:54: Und heute in diesem Podcast waren wir ihn noch konkreter.
00:00:59: was bedeutet das denn?
00:01:01: Was der Tag bringt, liegt mich in deiner Hand.
00:01:03: Wie du nur mit umgehst schon!
00:01:06: Denn ich habe es immer wieder erlebt und erlebe es in meiner Arbeit mit PGLs.
00:01:11: viele kennen diesen Gedanken zwischen dem was passiert und wie ich reagiere liegt ein Raum den wir Freiheit nennen.
00:01:19: aber in der Hitze des Alltags um sieben Uhr morgens wenn zwei Krankmeldungen kommen dann ist dieser Raum relativ klein oder sogar verschwunden weil da müssen wir reagieren.
00:01:30: Da passiert alles automatisch und oft reagiert man ja, bevor man gedacht hat.
00:01:37: Und in vielen Fällen erlebe ich auch meinen Salminaren.
00:01:40: dieses Aussteigen aus dem Automatikmodus war leider kein Schulfach.
00:01:45: Das ist die zentrale Voraussetzung nach dreißig Jahren Erfahrung der Arbeit mit Menschen für Verhaltensanpassung weil wenn ich diesen Automatismus nicht aussteige dann kann ich auch kein Verhalten anpassen.
00:02:00: Und deswegen, heute sprechen wir darüber wie du diesen Raum zurück gewinnst mit drei echten Situationen aus dem PDL Alltag und drei Werkzeugen die sofort funktionieren.
00:02:11: das sind dreißig Jahre Erfahrungen zu diesem ganz ganz ganz wichtigen Thema.
00:02:17: Tja darum geht es heute die drei Praxisbeispiele, die jede PLL kennt Drei Momente in denen der Tag etwas bringt dass du dir echt nicht ausgesucht hast wird er mir das letzten sagt, ich habe mir das nicht ausgesucht.
00:02:32: und zu jedem Beispiel ein konkreter Tipp den du morgen früh sofort anwenden kannst.
00:02:37: Also kein Konzept, kein Modell, echtes Handwerk wie sage ich immer so schön Ich brauche es kass konkret.
00:02:45: wir brauchen hier keinen wissenschaftliches Gelaber sondern wenn du das hier hörst auf dem Weg zu deiner Einrichtung dann möchtest du Inspirationen mitholen und nicht belehrt werden.
00:03:01: Dieser Satz, den wir zur Eingang hatten, der geht ja zurück auf einen den größten Denker des zwanzigsten Jahrhunderts, Viktor Frankel war das Wabb zu Schater und auch überlebender eines Konzentrationslagers.
00:03:13: Und ja, Frankel hat unter extremstem Bedingung erlebt was Menschen trägt und auch was sich zerstört Und er hat in dieser extremen Situation formuliert, dass der Mensch zwischen einem Reiz und seiner Reaktion immer einen Raum der Freiheit hat.
00:03:30: Ein Moment der Wahl!
00:03:32: Also du kannst mich zwar versuchen aufzuregen aber ich muss mich nicht aufregen... ...und für dich als PDL klingt das vielleicht abstrakt.
00:03:42: also machen wir es konkret.
00:03:44: Der Reiz ist das was passiert?
00:03:46: Die Krankmeldung, der eskalierte Angehörige die Kritik des Trägers Und du kannst das nicht kontrollieren, auch wenn der MD seinen Bericht abgibt und sagt wir haben alles getan.
00:03:59: Aber irgendwas finden Sie ja immer!
00:04:02: Die Reaktion ist das was Du tust.
00:04:05: also ob Du jetzt sofort in den Reparaturmodus gehst oder ob Du ausrastest oder ob du Dich zurückziehst oder Ob Du ein Moment innehältst.
00:04:16: und manche sagen und dann ist es einfach ganz gut sich seine Zigaretten zu nehmen, das Feuerzeug einfach mal rauszugehen und tief durchzuatmen.
00:04:26: Ja und genau dieser Moment dieses kurze Inhalten ist das was Führung für meine Begriffe ausmacht.
00:04:33: also nicht Unterschütterlichkeit, nicht Kontrolle über alles sondern die Fähigkeit eine Sekunde länger zu wählen wie du antwortest, wie gerne antwortet würdest Einfach mal aussteigen.
00:04:46: Das ist schon auch der Charlin-Technik einmal tief eineln ausatmen und sagen Okay, das ist gerade ziemlich blöd.
00:04:56: Also auch wenn man das beim Namen nennt und dann vielleicht nur sagt und wo spür ich das grade in meinem Körper?
00:05:04: Wenn mal die Emotionen benennt, haben sie gehören Froscher rausgefunden.
00:05:08: Das ist schon das erste praktische Beispiel.
00:05:11: Ist man in der Lage wieder darüber nachzudenken bevor man reagiert.
00:05:18: Du wirst vielleicht sagen, das klingt ja einfach lieber Martin.
00:05:23: Es ist schwer aber es ist lernbar und drei Beispiele die ich mal ausgesucht habe zeigen gewie.
00:05:31: Also nehmen wir uns vor Praxis.
00:05:34: Beispiel eins Das sind alles Themen die wir in Seminaren besprechen wie ich in Livebegleitung habe Zuletzt gerade bei der Caritas in Lübeck im Altenheim.
00:05:47: Es ist sechs Uhr fünfundvierzig, du bist noch auf dem Weg ins Büro und da klingelt schon dein Handy.
00:05:54: Sabine meldet sich krank!
00:05:55: Zweite Krankmeldung diese Woche die Frühschicht ist jetzt unterbesetzt das weißt Du schon wo Du noch im Auto sitzt?
00:06:03: Und in diesem Moment passiert es der automatische Reflex-Kreib.
00:06:07: ich bringe selbst ein oder ich rufe sofort die nächste an und drücke ja den Dienst auf Oder ich schreibe Sabine ähnelich schon auf die Liste Problemmitarbeiterinnen, obwohl ich doch gar nicht weiß was los ist.
00:06:18: Alles automatisch alles ohne Pause, alles bevor du überhaupt im Büro angekommen bist.
00:06:24: Jetzt stellt sich natürlich die Frage Was wäre wenn Du nur eine Sekunde anhälst?
00:06:30: Innerhälst Nicht um das problem zu ignorieren.
00:06:34: Das Problem ist real Sabine fehlt.
00:06:37: Die Schicht muss besetzt werden aber in dieser einen Sekunde fragst du dich Was ist meine erste Reaktion gerade?
00:06:45: und was ist wirklich jetzt das Klügste?
00:06:48: Vielleicht ist es eben nicht Sabine dieses Problemes, vielleicht ist es ja die dritte Woche ohne Puffer im Dienstplan.
00:06:54: Vielleicht ist eine strukturelle Frage und nicht eine versöhnliche.
00:06:59: Der Unterschied wer sofort reagiert löst das Symptom.
00:07:04: Wer eine Sekunde innehält sieht manchmal die Ursache.
00:07:08: also die Frage Ist das wirklich Ja.
00:07:14: So dramatisch, ja oder ist es so?
00:07:16: das nennen wir Leben?
00:07:17: Das nennen wir Pflege.
00:07:20: und wieso geht es mir immer noch so dass ich mich darüber auflege was wir Alltag nennen.
00:07:27: Und der Tipp die Sechzig Sekunden Pause bevor du reagierst.
00:07:32: also wenn dich etwas Unerwartet trifft gönne dir sechzig sekunden bevor du reagierst.
00:07:36: nicht eine stunde nicht ein tag nur sechzig sekunden eine minute.
00:07:40: Atmest einmal tief durch und stellst dir zwei Fragen.
00:07:43: Erstens ist das, was ich gleich tue – die Reaktion der Situation oder meine Reaktionen?
00:07:50: Und zweitens, was würde ich tun wenn ich gerade nicht gestresst wäre, wenn ich nicht gedwerft wäre?
00:07:57: Und diese sechzehntig Sekunden kosten dich nichts aber sie können den Unterschied machen zwischen einer Reakton, wie du das Problem löst oder wie ein neues schafft.
00:08:07: Das Spannende ist ja, wenn du dich aufregst, schluckst du Gift in der Hoffnung dass sich die Welt ändert oder das da andere umfällt.
00:08:19: Wenn das Handy geklingelt hat, du hast eine Krankmeldung bekommen dann leg einfach das Handy kurz hin, atme tief ein und dann entscheide wer du in diesem Moment sein willst oder wie du reagieren willst.
00:08:37: Der erste Impuls wirklich förderlich und der kommt meistens aus einer Zeit, wo die Art und Weise zu reagieren hilfreich war.
00:08:46: Nur den Anteil, der dich in diesem Augenblick berät weiß nicht dass du PdL bist an thirty-five Jahre alt.
00:08:54: Nehmen wir das zweite Praxisbeispiel.
00:08:58: da hat mir Sylvie gesagt Martin es war Dienstag Vormittag.
00:09:04: ich sitze im Büro Und versuche einfach mal die Pflege-Dokumension für den MDK oder MD, wie man jetzt auch sagt, Karte zu stellen.
00:09:14: Wunderklopft es!
00:09:16: Herr Meier der Sohn der Bewohnerin Frau Meier steht in der Tür und du merkst schon wir guckt Der ist nicht zum Plaudern da.
00:09:25: Und dann kommt das.
00:09:26: Meine Mutter hat mir gesagt dass sie gestern Nacht stundenlang nach jemanden geleutet hat und jemand kam.
00:09:32: Das ist eine Katastrophe.
00:09:34: Ich fand an einer Erklärung, wenn das hier so weitergeht melde ich das bei der Heimaufsichts... Was passiert denn in diesem Moment?
00:09:42: Wenn du ehrlich bist wahrscheinlich eines von drei Dingen die ganz normal sind und wir haben ja Angreifen verstecken fliehen.
00:09:50: Es ist ein altes Muster.
00:09:52: Der Hintergrund ist ja dass unser Gehirn vor Zehntausend Jahren das letzte Update hatte.
00:09:58: damals war es wichtig angreifen Verstecken Fliehen.
00:10:01: also Was heißt das für dich in dem Fall?
00:10:03: Entweder gehst du sofort in die Defensive, das kann nicht sein gehabt mit Protokoll.
00:10:08: Oder du entschuldigst dich übermäßig und versprächst Dinge, die du nicht halten kannst oder du frierst so innerlich ein weil du nicht weißt was stimmt.
00:10:17: Und das Spannende ist ja dass alle drei Reaktionen menschlich sind und alle drei eskalieren diese Situation weiter.
00:10:24: Aber was wäre wenn Du dir überlegst Die Frage Wie magest gerade ihm gehen, wenn er so spricht?
00:10:36: Also was wäre, wenn du versuchst erstmal Herrn Meier wirklich zu verstehen und zu fühlen, was er spricht.
00:10:42: Und in vielen Fällen haben wir ja grade angehörten eine schlechtes Gewissen weil sie ihren Angehörigen nicht Zuhause pflegen können oder wollen.
00:10:52: Ja!
00:10:52: Wenn dann die Mama kommt und sich beschwert und verzweifelt ist Dann greift ihr auch so ein Reflex.
00:10:57: Das kläre ich jetzt mal.
00:10:59: da gehe ich mal hin Ich beschwärme mich, Mama das kann gar nicht sein Ja?
00:11:04: Und oft steht ja hinter diesem Angriff keine Boßheit.
00:11:08: Da steht Angst hinter, wie Angst eines Sohnes der seine Mutter leiden sieht und sich hilflos fühlt.
00:11:14: Das ändert nichts daran dass du klären musst was war da?
00:11:19: aber es kann ändern wie du damit anfängst.
00:11:24: also das heißt erst verstehen und dann verstanden werden erst verstehen oder erklären.
00:11:31: Was heißt das in der Praxis?
00:11:32: Ihr habt ja Tipps versprochen.
00:11:33: Wenn jemand auf dich zukommt und es geht jetzt nicht darum, während du hier zuhörst dir zu unterstellen, dass du das nicht bewältigen kannst sondern eher einfach ja impulsiert wie wir auch aus den Seminaren haben und die sehr gerne aufgenommen werden.
00:11:48: Ja also wenn jemand auf Dich zukommt aufgeladen vor so laut.
00:11:53: Das hast Du ja auch oft aus dem Team wieder stehe dem Reflex zu erklären Lass ihn lieber erst ausreden, komplett.
00:12:04: Und dann sagst du diesen Einsatz der alles verändern kann.
00:12:09: Aus Ihren Worten höre ich heraus dass Sie sich Sorgen um Ihre Mutter machen und das nehme ich ernst.
00:12:16: Darf ich nochmal zuerst genau verstehen was passiert ist?
00:12:20: Was Ihre Mutter berichtet hat?
00:12:22: so kein Versprechen keine Rechtfertigung keine Schuldübernahme nur echtes Interesse auch so eine Frage und stört ihre Mutter noch.
00:12:33: Und dieser Einsatz nimmt achtzig Prozent der Fälle... ...der Eskalation aus dem Gespräch, weil der andere sich endlich gehört führt und dann kannst du erklären was wirklich passiert ist ja?
00:12:49: Also das heißt der Mensch will jetzt seinen Gefühlen wahren ernst genommen werden.
00:12:53: und dieses Ich höre dass sie sich Sorgen machen um ihre Mutter.
00:12:56: er unterstützt ja seine Ja sein liebevolles kümmern ... gepaart mit seinem schlechten Gewissen.
00:13:05: Also, was heißt das in der Konfrontation?
00:13:09: Erst mal vollständig ausreden lassen!
00:13:11: Dann die Frage wie du dir stellst... Wie mag's ihm gehen wenn er so spricht?
00:13:16: Was für eine Emotion kann ich bei ihm wahrnehmen?
00:13:19: Na klar auch, was für ne Emotion nämlich bei mir war.
00:13:22: und dann Ich höre dass sie sich Sorgen machen.
00:13:25: darf ich verstehen was passiert ist Und erst nach dem Verstehen klären Erklären und vereinbaren.
00:13:33: Tja, ich habe ja auch noch ein drittes Praxisbeispiel versprochen.
00:13:38: Ja das war Veronica die mir sagte es war schon halb fünf, sechzehn, dreißig sie war im Abschlussmodus wie sie das bezeichnete.
00:13:51: nach dreizig Minuten dann hoffentlich Feierabend Heimweg Kinder abholen Das Handy klingelt die Geschäftsführung.
00:14:04: Und dann eben am anderen Ende, ja ich habe gerade die Auswertungen der letzten Woche gesehen... Die viel Zeit haben sie wieder gestiegen!
00:14:11: Ich brauche bis Freiterheim Bericht mit konkretem Massnahmen.
00:14:14: Ja?
00:14:17: Er hat gut reden und du sitzt da und du weißt schon in der Abend den Du Dir gedacht hattest, der ist weg.
00:14:25: Wieder einmal!
00:14:28: Du weißt das zu diesem Bericht am Donnerstagabend schreiben wirst, also so sagte sie das mache ich dann denn die Kinder schlafen und mein Mann sagt immer hast du auch mal Freizeit.
00:14:42: Klar weißt Du die Fehlzeiten sind gestiegen weil das Team am Limit ist aber da steht dir in seinem Bericht nicht drin weil du nicht weißt wie du das formieren sollst ohne als Problemfall zu gelten.
00:14:56: Und hier liegt, meiner Erfahrung nach eine der gefährlichsten Zahlen für PDLs.
00:15:02: Du nimmst nämlich die Sprache des Trägers oder der Einrichtungsleitung an ohne deine eigene Perspektive einzubringen oder nicht genug und bitte auch hier in dem Podcast.
00:15:15: ich will nicht belehrend wirken und ich will auch nicht unterstellen werden wie du zuhörst dass du das alles nicht kann sondern würde einfach den Austausch gehen mit dir als ich immer wieder höre um dir auch da ein Impul zu geben, wie heißt das schön?
00:15:28: Gut sein besser werden.
00:15:31: Ja, Fehlzeiten sind ein Symptom und was dahinter steckt ist Erschöpfung, Mangel der Wertschätzung, strukturelle Überlastung aber auch so dieses Gerechtigkeitssinn.
00:15:44: die wurde bevorzugt.
00:15:45: dann nehme ich mir mal krank oder auch was sich eingeschlichen hat Und das ist eigentliche Information.
00:15:52: und genau dass bringt der Träger auch nur rein, wenn du sie aktiv bei ihm eingebracht hast.
00:16:00: Wie soll er das wissen?
00:16:01: Wenn du ihn davor schützt und dich zu schützen!
00:16:05: Also du kannst nicht kontrollieren was der Træger fragt aber du kannst kontrollieren wie vollständig du antwortest Und das ist ja oft so.
00:16:14: diese vorgesetzten Sprache zahlen Ursachenmaßnahmen.
00:16:18: also wenn du mit der Ebene da drüber kommunizierst nutze ihre Sprache Aber füge deine Perspektive hinzu.
00:16:26: Die Struktur ist einfach Zahl, Ursache, Maßnahme – nicht das Team ist erschöpft sondern die Fehlzeitenquote ist in Q-tree um zwölf Prozent gestiegen.
00:16:34: Die Hauptursache, die ich identifiziert habe, ist die durchgehende Unterbesetzung in der Spätschicht seit August.
00:16:42: Mein Vorschlag eine befristete Springerkraft für Oktober.
00:16:45: Das sollte die Quote stabilisieren wenn ihr mit Lesenkräften arbeitet.
00:16:53: einer Beratung, wo genau die Kollegen dann sich entschieden hat mal das so einzubringen.
00:17:02: Zahlursache Maßnahme, drei Sätze – das ist der Träger oder vorgesetzten Sprache.
00:17:08: und dann erkennen wir auf der anderen Seite auch okay!
00:17:13: Die kennt die Zahlen, die weiß um die Ursachen hat auch schon Maßnahmen im Kopf, also da passiert was und das ist ja oft so der Hintergrund dieser Frage.
00:17:24: Was is' da?
00:17:24: Und was machen sie
00:17:25: da?".
00:17:27: Und dazu noch etwas ruf zurück wenn du einen Moment hattest – und zwar nicht sofort!
00:17:34: Nicht in der Überumplung.
00:17:37: ein kurzes... Ich schau mir das heute Abend an und melde mich morgen früh….
00:17:40: Ist professionell es ist nicht Flucht, sondern Souveränität oder ich melde mich nachher, je nachdem um welche Uhrzeit da angerufen wird.
00:17:49: Und im Trägergespräch wäre das einmal Zahl die vielzeitengefohle ist um x-prozent gestiegen.
00:17:55: Ursache Die Hauptursache die ich sehe ist Maßnahme.
00:17:59: mein Vorschlag dazu ist oder was sich schon eingeleitet habe dazu ist und bei Überrumpelung Ich schaue mir das an und melde mig morgen früh oder nachher gerne zurück.
00:18:12: Also aussteigen, aus diesem spontan reagieren sich verteidigen.
00:18:16: Also angreifen Verstrecken fliehen und diese drei Situationen, drei Momente in ihr Tag etwas bringt das du dir nicht ausgesucht hast die krankmeldung um sechs ufemvierzig und der tipp sechzig Sekunden innehalten vor du reagierst.
00:18:32: Der eskalierende Angehörige und der tip erst verstehen wovor Du verstanden wirst und wofür du erklärst in Zahl, Ursache und Maßnahmen zu denken.
00:18:45: Drei kleine Werkzeuge – kein Konzept, kein Modell – praktisches Handwerk nenn ich das auch gerne.
00:18:50: krass konkret!
00:18:51: Und dahinter steckt immer derselbe Gedanke du kannst nicht kontrollieren was kommt aber du kannst kontrollieren wie du darauf reagierst und wie du antwortest.
00:19:01: Das ist eben keine Frage des Charakters, das is eine Frage der Übung.
00:19:07: Das üben wir auch in den Seminaren ein oder in den Einzelcoachings.
00:19:11: Sie gehen ja ganz praktisch rein, dass du irgendwann mal auch ganz automatisch entspannt reagieren kannst.
00:19:20: Okay wie Max dem Genmesser so spricht?
00:19:22: Was will der?
00:19:24: Was ist meine Haltung?
00:19:26: und bevor wir anfangen rechthaben zu wollen, gehen dir in den Austausch!
00:19:32: Also deine eine Sache für diese Woche wähle ein der Tipps aus, aber nur einen.
00:19:41: Am besten den bei dem du denkst.
00:19:43: das ist meine Situation.
00:19:45: Das kommt einem Übersprungshandlung öfter mal näher.
00:19:49: da bin ich ja mal oft im Stress und da wie sage ich immer unter Stress brauchst du Dinge die schon automatisiert sind.
00:19:58: unter Stress fahren wir halte Muster ab.
00:20:01: deswegen meine Botschaft ist immer nur einmal eine anmelden Einmal anmelden, ach!
00:20:09: Anmelden.
00:20:10: Nur einmal anwenden, ja?
00:20:12: Nur einmal nicht perfekt aber boßt.
00:20:15: Denn jede Veränderung beginnt mit einem einzigen Moment in dem du anders reagierst als sonst.
00:20:23: Deswegen sage ich immer veränderungen passiert nicht im Seminar und im Coaching sondern in der nächsten vorhersehbaren Situation.
00:20:29: also während du im Auto sitzt frage ich einfach mal was wird die nächste vorhersehbare Situation sein?
00:20:35: und spiel das mein Gedanken gurgel oder Im Seminar?
00:20:38: machen wir das dann in Paararbeit.
00:20:41: Wenn du eine Stellvertretung hast, sag mal, pass mal auf!
00:20:45: Ich habe da gerade einen Impuls aus dem Podcast.
00:20:47: Stelle dich mal hin und schimpf mal wie die Anhörung immer schimpft.
00:20:51: Und dann gehen wir an diese Situation rein.
00:20:54: Das kann man also auch live üben.
00:20:57: Und wenn du diese Werkzeuge vertiefen willst gemeinsam mit anderen PDLs, die dieselbe Situation kennen... Dann ist das, was wir gerade gründen die PDL Insider Community der richtige Ort.
00:21:12: Wir machen da monatlich zwei Live-Calls konkrete Themen echte Gespräche in einem Zoom und alle weiteren Infos findest du auf unserer Webseite.
00:21:24: Da kannst du gerne mal reinschauen.
00:21:26: Wir bieten auch einen Kompaktkurs Führung an weil wir wissen dass in der PDL Ausbildung leider das Thema Führung stiefmütterlich beziehungsweise gar nicht behandelt bringt.
00:21:39: Und ja, das war's doch schon für den heutigen Tag!
00:21:45: Das war die Folge.
00:21:46: was der Tag bringt liegt nicht in deiner Hand aber wie du damit umgehst.
00:21:51: Also pass gut auf dich auf denn dein Team kann nur so gesund sein wie du bist.
00:21:56: und dann sage ich bis zur nächsten Folge und ich freue mich natürlich wenn du diesen Podcast an gute Kolleginnen Das war eine weitere Episode von dem Podcast die Pflegedienstleitung.
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